Dies und Das & Mee(h)r ...


... dem Himmel so nah ...
... dem Himmel so nah ...

März 2019 - Ab nach Portugal !

Freitag, 01. März 2019 Hamburg, Stress, Stress und Stress... die letzten Monate und all der Ärger im Büro haben uns jegliche Energie geraubt. Dazu die ständige Sorge um unseren kleinen Schnuffel, den die Tierärzte krank gemacht haben... unzählige Gespräche und Versuche, den kleinen Mann mit Alternativmedizin wieder auf den richtigen Weg zu bringen, was die Tiermedizin gründlich versaut hat... unsere Batterien sind alle und dem Schnuffel und seiner Haut tut bestimmt ein Aufenthalt am Meer mit Sonne gut. Fliegen fällt aus, also wohin?
Wir entscheiden uns für Portugal - schließlich sprechen wir schon seit längerer Zeit darüber, wo es sich später im Alter vielleicht gut leben ließe... irgendwo muss man ja mal anfangen ;-) Und Portugal könnte vielleicht eine Option sein.
Den Lütten in den Bus zur Skireise nach Österreich gesetzt, der Große übernimmt den Shop während unserer Abreise. Womo gepackt, los geht's...

Wir wollen uns die Ecke um Lissabon einmal ansehen - hier soll es schöne Wavespots geben. Also Lissabon als ersten Zielpunkt angesteuert...

Über Holland und Belgien geht es rüber nach Frankreich.

Frankreich langt so richtig zu bei den Maut-Gebühren (ok, wir zahlen für LKW, aber trotzdem...) wir haben hier gut 200 € an Autobahn-Gebühren eine Strecke gezahlt. An der ersten Maut-Stelle die nächste Überraschung: Die Kreditkarte ist seit heute abgelaufen und die Neue nicht mitgenommen :-( Puhhhh... Gott sei Dank genug Bargeld an Bord, denn EC-Karte nehmen die Automaten, die mittlerweile die Arbeitsplätze rationalisiert haben, nicht.
Ok, also Geld in den Automaten werfen. Dumm nur, dass die meisten der Automaten den Münzeinwurf auf PKW-Fenster-Höhe haben - wir sind aber auf LKW-Höhe 😂 
Toll.... aussteigen (Fahrer und Beifahrertür haben wir nicht) und - och nööööö..... die Spuren sind so eng und auch noch mit Geländer eingefasst.... also die Tür nur halb zu öffnen und dann bitteschön über das Geländer um das Auto hangeln, um zum Automaten zu gelangen. Zurück das Tarzan-Spiel nochmal. Zu gern hätte ich jetzt als Zuschauer in einem der anderen PKW um uns herum gesessen und mir dieses lustige Schauspiel von aussen angesehen 😂😂😂

Überhaupt stellten uns die Maut-Stellen in Frankreich gerne zu bewältigende Hindernis-Aufgaben 🤔😉
Zwei Mautstellen weiter gab es offensichtlich gar keinen Bargeld-Automaten (zumindest zeigten die beleuchteten Schilder dieses nicht wie bisher an)- wir also wie bisher in die Bezahlspur reingefahren, und dann "leider kein Bargeld an diesem Automaten" .  Toll. Also zurücksetzen und rückwärts aus der Spur raus... 
Zum Glück stand noch niemand in einer Schlange hinter uns - das hätte bööööse enden können 😂
Tolles Gefühl, wenn du da nun vor den Spuren stehst und keine einzige anzeigt, dass du mit Bargeld bezahlen kannst. Die Dame am "Assistant-Telefon" spricht - na klar - nur französisch und kein Englisch 😳 . Völlig hilflos sehen wir uns hier schon am Ende unserer Reise. Etwas abseits der Mautstelle ist ein Bürokomplex, der erstaunlichwerweise sogar besetzt ist. Dort erfahren wir dann Gott sei Dank, dass wir eine der Spuren mit grünem Pfeil nehmen müssen. Und da steht dann auch wieder EIN MENSCH... Geht doch... wir dürfen also doch unsere Reise fortsetzen.

Unser erster  Übernachtungsstopp ist auf einem Rastplatz hinter Paris, durch das wir uns staumässig quälen mussten. Hier haben wir einiges an Zeit verloren.

 

Auf dem weiteren Weg durch Frankreich stellen wir fest, dass unsere Lichtmaschine die Verbraucherbatterien nicht lädt :-(  Also können wir erst mal nur so weit fahren, wie die Batterien es zulassen, denn ohne Wasser und Licht im Womo is doof...

Wenn man die Preise der Mautgebühren und die Sprit-Preise hier in Frankreich sieht, dann fängt man an, die Gelbwesten-Proteste der Franzosen ein wenig zu verstehen. Für Diesel wird hier bis zu 1,60€ aufgerufen. Und da jammern die Deutschen über hohe Benzinpreise. Und Maut haben wir auch nicht...

Bandit macht an unserem zweiten Tag auf der Autobahn auch seine Unlust kund, noch länger Autofahren zu müssen. Er ist ziemlich unruhig und trotz mehrerer Stopps merkt man ihm an, dass er irgendwie nicht mehr viel Lust auf Autofahren hat.

Draussen sind die Tagestemperaturen bei Sonne mittlerweile auf schöne 20 Grad geklettert und die Sonne tut gut. Nachts ist es nur 5 Grad kalt und die Vegetation ist auch nur ein kleines bisschen weiter als bei uns im Westen Deutschlands. Hier bin ich doch überrascht. Ich hatte gedacht, dass Spanien grüner wäre im Winter....


Unsere Batterieladung reicht bis kurz vor Salamanca in Spanien. Hier finden wir direkt an der A62 einen Mini-Campingplatz mit Stromversorgung (Olimpia-Camping) und ein Bier sowie kostenlos WLAN für die zweite Halbzeit Bayern/Gladbach ist auch noch drin. Was braucht man(n) mehr... 😉👍

Am Sonntagmorgen geht es nach Aufladen der Batterien und Wassernachtanken (und fröhlichem Überlaufen des Wassertanks in die Ladeflächen 😡) sowie kleiner Spielstunde für Bandit in der Sonne weiter über Salamanca Richtung protugiesischer Grenze. Noch etwa gut 500 km, dann ist es geschafft.
GUINCHO soll unser erstes Ziel sein.

Aufgrund des angesagten Südwest-Windes für Dienstag entscheiden wir uns kurzfristig jedoch, PENICHE anzusteuern.

An der kostenpflichtigen Autobahnausfahrt dann ein Schock: Wir sollen € 77,- bezahlen für das kleine Teilstück. Da hilft auch alles Erklären nicht, dass wir kein Ticket ziehen konnten, wir müssen wohl die Kröte schlucken, sonst kommen wir nicht durch die Schranke 😡 Vermutlich beinhaltet dieses das Bußgeld für das Fahren ohne E-Ticket, welches wir ja erst nachträglich online gekauft hatten, nachdem wir uns eingelesen hatten in das komplizierte Portugal-Maut-System.

Unsere Empfehlung: nicht so blauäugig wie wir einfach losfahren, sondern sich vorher informieren!

Gegen Sonntag Mittag erreichen wir dann das kleine Örtchen PENICHE. Dass hier im Sommer die Surf-Luzie abgeht, lassen all die unzähligen Surfstores und Surf-Cafés nur erahnen. Massenweise leerstehende Ferienwohnungen warten auf die Sommer-Gäste. Jetzt sind die Parkplätze in der Nähe der Surfspots leer und nur ein paar wenige Verrückte sind hier anzutreffen, obwohl Sonntag ist.

Wir finden einen Spot mit direktem Strandparkplatz, was hier eher selten ist. "BALEAL".
Baleal liegt rechts von Peniche und ist eine sichelförmige Bucht. Hier rollen heute ohne Wind "nur" 3,5m Brecher rein, die bei Hochwasser über die gesamte Länge zuklappen. Für morgen sind dann etwa 4m und für Mittwoch bei Druck bis zu 5,2m Swell angesagt. 😳😳😳 

Zum Kiten ist dieser Spot vermutlich eher nicht geeignet; davon wollen wir uns aber am Dienstag selber überzeugen.

Wir steuern den Campingplatz in Peniche an, drehen aber nach einer kurzen Besichtigung lieber wieder um (dreckig, Schotter als Untergrund und nicht schön) und versuchen den neuen Wohnmobilstellplatz im Ort. Jedenfalls versuchen wir, ihn zu finden 😉 Nach einer Stunde und einer falschen Adresse haben wir ihn dann centrumsnah gefunden.

Nicht so schön, da man auf einem betonierten Parkplatz mit Stromanschlüssen steht, der ringsherum von einer Mauer eingefasst ist, aber wenigstens ist alles sauber und modern, und eine Versorgungsstation für Womos gibt es auch. Für 8€ die Nacht incl. Strom plus Brötchenservice 😉. Preislich schonmal unschlagbar. Und sicher ist es hier auf jeden Fall, da der Platz mit einem Tor / Code gesichert ist. Für 1-2 Nächte wird das schon gehen.
Einzig das Gassigehen mit dem Schnuff nachts und frühmorgens - und aus irgendeinem Grund muss er aktuell nachts raus 🤔 - ist etwas kompliziert, da wir ja mitten im Ort sind. Draussen vor dem Platz ist in der Nähe nur eine kleine Wiese, die schon ziemlich vollgekackt ist. 1-2 Nächte, dann geht's ja weiter, so der Plan.

Am Montag wollen wir uns die Spots links von Peniche ansehen - "Supertubos" - bekannt für diverse Surf-Contests und tubebildenden Wellen, und "Cocelacao" - eigentlich wollen wir am Dienstag hier bei angesagten 25 Knoten kiten gehen, aber heute sind nur 3,5m Wellenhöhe angesagt und für Dienstag bis zu 5m. Das, was hier so über die gesamte Länge voller Wucht auf den extrem steil abfallenden Strand kracht, ist an den Stellen, die wir mit dem Womo erreichen, eher nicht so komfortabel und sieht eher nach Selbstmordgefährdung bei 5m Welle aus Wir haben ja den Schnuff dabei, und den möchten wir nicht allzu weit vom Wasser im Womo lassen, also haben wir leider nicht allzu viele Optionen. 

 

Es ist diesig und sieht aus, als wenn es bald Regnen würde, also trinken wir am "Concelacao" in der geöffneten Beachbar einen Kaffee und toben ein wenig im Sand. Hier finde ich die wunderhübschesten Muscheln, die ich jemals am Strand gefunden habe. In herrlichen Pink-Tönen 😍. Schnuff gräbt sich derweil bis nach Südafrika durch 😂.

Jörg wird etwas hibbelig aufgrund seines Bewegungsmangels und schlägt vor, den Country Golf Club Ferrel einmal anzusteuern, wo er gerne ein paar Bälle kloppen möchte. Als wir dort jedoch ankommen, ist es, wie als wenn man aus einer anderen Welt kommt... Auf dem Hinweg durch doch eher ärmliche Wege und hier nun in der angebauten Urbanisation Prunk und Etepetete...
Die Ernüchterung erfolgt sogleich, als Jörg erfolglos aus dem Empfang des Golfclubs wiederkommt und leider keine Abschlagzeit für heute mehr bekommen konnte, da voll, aber dafür doch darauf hingewiesen wurde, "dass sein T-Shirt unpassend sei, da es keinen Kragen hätte" (das hätte man selbstverständlich angezogen, bevor man auf die Runde gegangen wäre, aber zum Anmelden wäre das doch gegangen?)  Die scheinen uns hier eher nicht zu wollen.
Na dann eben nicht...😡

Schnuff freut sich definitiv - geht es stattdessen doch zurück nach Baleal an "seinen" Strand. Kleiner Besuch im Rip Curl - Mega Store und weiter zum Spot von gestern. 

Käffchen aus dem Womo und Decke und warme Jacke, und für Schnuffel ist auch eine kleine Terrier-Lady zum rumfetzen am Strand da. Perfekt.

Auch hier bin ich überrascht, dass die Vegetation (ausser der vielen Nadelbäume natürlich) in Etwa unserer in Mitteldeutschland entspricht. Auch sind die 14 Grad nicht wesentlich wärmer als bei uns derzeit. Und ich dachte doch tatsächlich, hier sei fast Sommer 😂😂😂 Gut, dass wir die dicken Manera "Magma" Neos mithaben.

 

Ebenso überrascht es mich abends, als ich auf mein Handy sehe und dieses 19.15 Uhr anzeigt, obwohl gerade soeben der Montags-Spielfilm nach der Tagesschau angefangen hat. Ist doch tatsächlich an uns vorbeigegangen, dass wir hier -1 Stunde Zeitverschiebung haben 😂😳😉🤔

 

Dienstag, 05. März 2019 - die Reise geht weiter...

Wir wollen gerne aus unserer Festung heraus, und für heute ist eh Regen angesagt. Zwar auch Wind, aber eben mit bis zu 5m Welle - krachbumaufdenStrand-

Wir wollen weiter südlich die Spots erkunden und beschließen, über Lissabon an die "Costa da Caparica" zu fahren. Hier konnten wir bei Google Maps ausfindig machen, dass man bis zu 48 Stunden auf einem Parkplatz direkt am Strand stehen könne. Zur Abwechslung Blick auf den Strand anstelle auf eine weiße Mauer - herrlich ;-)
Nach dem Frühstück und Wasser tanken bzw. ablassen fahren wir los.

Da es eh regnet, entscheiden wir uns, einen Überraschungsbesuch bei "APPLETREE Kiteboards" in Mafra - unweit Ericeira - abzustatten.
Bei APPLETREE werden unsere Ben Wilson Waveboards gebaut, und die Fabrik ist gerade frisch aus Holland nach Portugal umgezogen. Warum also nicht mal ansehen, wo unsere Sahneschnittchen so herkommen?
Die Fabrik liegt fast an der Autobahn, die uns eh an die Costa Caparica führt, also hin da. Marit schickt uns aus Holland schnell die Adresse, und mit einigen Umwegen durch enge Gässchen finden wir die Jungs dann schließlich. Ein nettes Fleckchen haben sie sich da ausgesucht - und in Wellenreiterhochburgen wie Ericeira lässt sich eine Marke sicher noch viel besser präsentieren und promoten sowie verkaufen, als in Holland wie bisher.
Jorrit von APPLETREE empfängt uns herzlich uns führt uns stolz durch die neue Halle, die die Jungs in Eigenarbeit gerade erst aufbauen.
Auch die Form für unseren BWS Stallion finden wir hier in leicht modifizierter Form für 2019. Jorrit beantwortet leidenschaftlich all unsere Fragen.
Nach gut einer Stunde geht es dann weiter an den nächsten Spot, denn es ist ja für heute Wind angesagt.

"Fonta da Telha" - Drei Kites am Himmel ;-)
Diesig ist es immer noch, aber es ist wenigstens trocken. Aber kalt... 15,7 Grad zeigt das Aussenthermometer an.  Plus Windchill.
Der Wind eiert leider zwischen 14 und 19 Knoten, obwohl mehr angesagt war.
Schöne Wellen, die hier wesentlich langsamer und länger (aus)laufen.
Könnte Spaß machen, wenn der Wind ein paar Knötchen zunehmen würde.
Parken können wir genau am Strand - schöööön. Meeresrauschen inclusive.
Ich glaube, ich bleibe lieber muschiemässig im kuscheligen Womo, während Jörg es dann doch mal mit 10er und großem Board wagen will.

Schnuffel will gar nicht mehr ins Womo - er ist ein richtiger Strandhund geworden und liebt es, im Sand zu sein.

Bis zur Dunkelheit am Strand stehen und dem Meer zuhören - herrlich und unbezahlbar.
Mal schauen, wie lange unser Strom reicht und wir hier bleiben können.
Schönes Fleckchen...

Die Nacht war stürmisch und verregnet. Heute Morgen hat der Wind komplett von SSW auf WNW gedreht und es schüttet noch aus Eimern.
Gegen Mittag setzt sich jedoch endlich die Sonne durch :-)
Kalt ist es immer noch, aber wir haben zumindest die Hoffnung, dass unsere Solarzelle die Batterie ein wenig auflädt.

Neben uns steht am Strand ein deutsches Wohnmobil - ein Pärchen um die 40 mit drei kleinen Jungs und Hund. Er erzählt uns, dass sie bereits seit 2 Jahren mit dem Womo hier durch die Gegend tingeln. Dusche? Nö... das Meer muss reichen. Die Jungs pieschern einfach in die Natur. Gearbeitet wird  vom Womo aus. Ich bewundere die Familie ein wenig und beneide sie um ihre Freiheit - andererseits beschleicht mich als Mutter auch ein wenig das komische Gefühl, dass die Kinder keinerlei soziale Kontakte haben ausser sich, und ein Wiedereinleben in Deutschland stelle ich mir seeeeehr schwer vor. Aber was für ein schönes Kinderleben an sich, und mal ehrlich, wer sagt, dass man das Leben ín unserem mittlerweile kleinkarierten und gerade offensichtlich total durchdrehenden Land unbedingt braucht? Vielleicht ist das genau der richtige Weg...

Jörg testet heute nochmal den 8er bei angesagtem 5m Swell.
Die Wellen sind nur Weißwasserwalzen und die Strömung ist irre.
Leider ist der Wind für den 8er nicht ausreichend, oder die starke Strömung bremst den Schirm aus - jedenfalls muss er auf 10er wechseln.
Schade, ich liiiiebe den leuchtenden Pinkie :-)
Schnaufend und abgekämpft kommt Jörg vom Wasser. "Das ist nix für Dich" meint er nur . Hmmmm... konnte ich mir schon denken.
Egal, kiten kann ich auch bei uns in Dänemark - die Saison liegt ja noch vor uns :-)
Bandit und ich machen Kuschelstunde.
Überhaupt entwickelt er sich immer mehr zum Strandhund - will nur raus... aber leider regnet es immer wieder, und ist doch sehr kalt.

07. März 2019 - das Wetter für heute: immer wieder Schauer, Regen und kein Wind. Wir checken die Windbedingungen um uns herum. Nur Richtung Guincho gäbe es Wind, aber da sind die Wellen wieder soooooo hoch angesagt und kühler als hier für die nächsten Tage.
Da Jörg gestern Abend Fernsehen wollte, meldet heute morgen unsere Batterie "ROT", d.h. Ende Gelände. :-(
Schlachtplan: wo fahren wir hin zum Laden, wo wollen wir die nächsten Tage sein?
In Anbetracht der Tatsache, dass seit gestern neben uns ein Bus mt Hund an Bord steht, der jetzt schon 2x einfach auf unseren kleinen Schnuff zugerannt ist und ihn beissen wollte, Jörg sich jedoch schützend über ihn werfen konnte, scheint es uns ziemlich stressig, weiterhin hier zu bleiben. Wir können und wollen den Lütten ja nicht die ganze Zeit im Auto behalten. Voll doof.... der ander Hund läuft draussen immer frei herum, und nur, wenn der Besitzer uns mit Bandit draussen sieht, hält er seinen Hund fest. Sehr unentspannt.Beim Spotcheck stellen wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, jetzt bei dem Winter-Swell einen kitebaren Spot zu finden, wo man auch in der Nähe am Strand parken kann. Die meisten Spots sind weit weg vom Parkplatz, das finden wir nicht so toll wegen des Lütten.
Ausserdem soll es hier die nächsten Tage am Wärmsten sein - bis zu 20 Grad am Wochenende - Jörg macht die Entscheidung davon abhängig, ob wir Strom auftreiben können. Kurzum geht er in das Restaurant am Ende des Parkplatzes (hier sind einige Clubs/Beachbars nebeneinander und am Wochenende geht hier bestimmt das Leben ab ;-) ) und fragt den dortigen Mitarbeiter einfach, ob wir bei ihm gegen Geld Strom aufladen dürften.
"Selbstverständlich ! Ihr seid meine Gäste" kommt es ihm freudestrahlend entgegen. Was für eine Gastfreundschaft! Wir parken also mal um und rollen die Kabeltrommel aus. Hach, endlich wieder alles funktionsfähig - wie toll ist das denn? ;-)
Wir beschließen, in dem Restaurant auf der Terrasse einen Kaffee zu trinken und zu schauen, ob wir hier abends essen können. Als Dankeschön für die Selbstverständlichkeit des Stromes. "Bruno" ist derart lieb und schleppt sogleich einen Eiswürfelkühler voll Wasser für Bandit an ;-) Eigentlich dürfen Hunde in Portugal in kein Restaurant, aber Bruno liebt Hunde und schließlich sind wir die einzigen Gäste.
Die Speisekarte bietet Burger, Fleisch und Fisch an - prima, das passt doch! Wir freuen uns schon auf Burger heute Abend.
Zum Kaffee gibt es kostenloses WLAN, und da wir ja jetzt direkt neben dem Restaurant stehen, reicht das WLAN sogar an unserem Fesnter im Womo ;-) PERFEKT!

Es fängt schon wieder an zu regnen, aber Schnuff will laufen. Gassirunde am Strand und auf dem Rückweg bei der gestern entdeckten Bäckerei reinschauen - so der Plan.  Ich finde heute unzähliges Perlmutt am auslaufenden Wasser. In den Farben weiß, gelb und rosa glänzt es an der Wasserkante. So viel Schönheit am Strand einfach zum Einsammeln - Wahnsinn !
Auf dem Rückweg friert Jörg bei Regen in seinem T-Shirt und rennt schon mal voraus, während Bandit und ich noch einen geeigneten Puschel für das Geschäft seiner Hohheit suchen ;-) Er macht doch nur Häufchen im versteckten hohen Gras mit Puschel am Po ;-) ;-)
Am Strand zurück gibt Bandit auf einmal Hackengas und stürmt davon. Da hilft auch alles Rufen nichts - Bandit ist weg! Er rennt so schnell, dass ich nicht hinterherkomme und ihn aus den Augen verliere. Ich kann nur noch sehen, dass er an der nächsten Beachbar nach oben läuft. Ich renne hinterher und habe Angst, dass er sich verläuft.
Schließlich kommt er dann nach meinen unzähligen Rufen - hat sich wohl selber erschrocken, dass dieses nicht die Beachbar war, neben der unser Womo steht. Er hat wohl Jörg dort vermiutet. Total aus der Puste gibt es von Mama erst mal nen Einlauf - Weglaufen geht gar nicht!

Wie morgens bereits geplant sitzen wir nun zum Abendessen in dem Restaurant, neben dem wir stehen und bei dem wir Strom zapfen durften.

Bruno erzählt von seinem Leben hier in Portugal - er spricht ausgezeichnet Englisch, da er ein paar Jahre zum Arbeiten in Belgien war.
Wie schlecht es dem Land nun ginge - früher war Portugal ein sehr reiches Land, heute hätte er immer nur sehr wenig Geld in seinem Portemonaie, und es würde für ein eigenes Haus nicht reichen. Wenn es irgendwann einmal reicht, würde er sich so gerne einen Staff-Mix halten. Er erzählt, dass die alten Portugiesen das Problem des Landes seien - sie seien touristenunfreundlich und würden der Entwicklung des Landes im Wewge stehen. Dabei seien die Touristen die Einzigen, die seine Existenz - speziell im August, wenn alle Portugiesen wegen Urlaubs weg seien - sichern würden. Er freue sich über jeden, der hierher kommt. Schließlich sei dies hier der schönste Ort der Welt... in Antwerpen ging es ihm oft schlecht, weil er zeitweise 14 Tage lang die Sonne nicht gesehen hätte... Die Menschen hier sind zufrieden, wenn sie im Monat irgendwie einfach überleben können. Hunger würde er auch kennen... Das macht mich alles sehr nachdenklich.

Die Familie aus dem Camper spielt am Strand - es wird getobt, die Jungs rollen sich über den Strand, und es wird Fußball gespielt. Auch die Hunde spielen mit.

Es ist ein wunderschönes Bild, diese Familie zu beobachten. Sie sind glücklich mit dem, was sie hier haben.  In erster Linie sich als Familie...

Wie schön ist das denn...

Ich nehme die Gedanken des heutigen Abends mit ins Bett und mir wird wieder einmal bewusst, wie gut wir es doch haben.
Aber sind wir tatsächlich zufriedener als die Familie nebenan aus dem Van???

Freitag. 08. März 2019, in Berlin ist dieses Jahr das erste Mal der 8. März ein Feiertag - der Weltfrauentag. Einer meiner Bekannten bei FB schrieb heute morgen in seinem Status "in Berlin werden heute die Frauen mit einem Feiertag geehrt. Sind die Frauen in anderen Bundesländern somit weniger wert?" Wie Recht er doch hat...

"Möp Möp"... Das Leben erwacht hier am Strand so langsam. Während ich noch meinen Gedanken von gestern Abend hinterher hänge, hupt es und eine Frau mit Gummistiefeln steigt aus einem alten Renault Kastenwagen, öffnet die Hecktür und holt einen Teller heraus, den sie dann in das Gebüsch hinter den Mülltonnen bringt und auskippt. Dann steigt sie wieder in ihr Auto und fährt ein Stück weiter.
Kurz darauf kommt ein beiger Straßenhund angelaufen und geht in das Gebüsch, um das Futter zu fressen.
Die Frau kümmert sich offensichtlich um die Hunde hier. Wie schööööööön.

Derweil spielt die Camper-Familie mit den Kindern am Strand Fußball. Heute gibt es sogar ein aufklappbares Tor, das dem 2jährigen immer wieder vor seinen geschossenen Ball gehalten wird. Toooooor!  Nach dem gestrigen Regentag scheint heute die Sonne. Das wird ein wunderschöner Tag.
Unser Strom ist schon wieder alle... hoffentlich schafft die Sonne heute etwas...

10 Uhr, Niedrigwasser... Zeit für mich und den Schnuff, auf Perlmutt-Suchtour zu gehen...

Samstag, 09. März - wir sind in Ericeira gestrandet ;-)
Nach dem wunderschönen Strandtag gestern wurden wir gegen 17 Uhr höflich vom Chef des Strand-"Restaurant's" gebeten, ob wir unser Wohnmobil doch bitte woanders hinfahren könnten, da heute und morgen Abend eine Party stattfindet und das Haus nicht gesehen werden könne ;-)
Unsere Batterien sind eh wieder leer und wir müssen somit eh einen Platz mit Stromanschluß finden. Dass dieses hier in Portugal um die Jahreszeit unsere größte Herausforderung ist und bleibt, wird uns am Abend erst wieder richtig bewusst.

Wir packten also alles ein und klapperten einen nach dem anderen "Camping"-Platz an der Costa Caparica ab. "Campingplatz" bedeutet hier ein dreckiger eingezäunter Platz ohne jeglichen Charme mit lauter Bundeswehrzelten darauf. Da passt unser Womo nicht mit drauf, und Strom gibt es auch nicht. Ist auch besser so, hier möchten wir eh nicht bleiben. Gruselig...
Wind- und Wettercheck für die nächsten 2 Tage... Wir würden gerne nach Guincho fahren, aber der Orbitur-Campingplatz öffnet erst am 30. März. Unsere Stellplatz Apps und auch Google geben nix her - ausser in Ecken weiter südlich oder viel weiter nördlich, wo wir eigentlich gar nicht hinmöchten.
Im Feierabendverkehr und Stau fahren wir Richtung Lissabon und beschließen auf dem Weg, zurück nach Peniche auf unseren eingemauerten Stellplatz zu fahren, da wir nichts anderes finden. Die Zeit drängt - man kommt nur bis 20 Uhr auf den Platz und es ist bereits 18.15 Uhr. Gut 1 Stunde liegt noch vor uns...

Ich gebe nicht auf und suche immer wieder in der Nähe Ericeira's , da Ericeira in der Mitte von Guincho und Peniche liegt, und werde fündig. Es gibt einen Campingplatz! Und Google sagt sogar, dass er geöffnet ist, Juchuuuuu ! Das Navi sagt noch 40 Minuten und ab geht's durch das Gebirge über Mlveira und Mafra (hier waren wir doch schon vor ein paar Tagen in der Apple Tree Fabrik ;-) ) nach Ericeira.

Hier irren wir auch ein wenig umher, finden aber schließlich den Campingplatz, an dessen Pforte uns die Security fröhlich und freundlich willkommen heißt. Das fängt guuut an :-)
"Bitte vor der Windmühle parken und einchecken" - gesagt, getan.
Wir dürfen auf den "Autocamper" und uns einen frei wählbaren Platz aussuchen. Es ist sehr leer und um uns herum stehen nur etwa drei weitere Womos - mehr ist in der Dunkelheit nicht zu erkennen. Abendessen und schlafen. ...

Die Sonne scheint an diesem Samstag, und eine leichte Brise weht. Wir stehen mit Blick auf das Meer. Hier hat jeder einzelne Stellplatz einen eigenen Strom- und Wasseranschluß sowie Abwassermöglichkeit. Das Ganze kostet für 2 Personen inclusive Strom 17 Euro pro Nacht. WLAN gratis, funktioniert aber hier draussen nicht so gut. Bandit kann draussen vor der Tür liegen - in der Sonne oder im Schatten der Pinien. Herrlich!
Überhaupt ist das hier ein sehr schöner Platz - sehr gepflegt und liebevoll angelegt - mit vielen großen Hüten für den Sommerandrang. Im Sommer möchte ich hier auf keinen Fall sein - um uns herum Bettenburgen und Wohnklötze, die auf die Sommerurlauber warten. Aber um diese Jahreszeit - herrlich!

Bom Dia Ericeira!
Ich schnappe mir mein Evolve und Bandit hüpft wie selbstverständlich zwischen meine Füße. Ok Schnuff, auf geht#s, schauen wir uns unseren Platz einmal ein wenig aus der Nähe an :-)

Nach dem Auffüllen unseres Kühlschrankes und kurzer Chillstunde auf dem Platz (WLAN gibt es hier nicht und auch unser Handy zeigt nur 3G an) drehen wir zu Fuß mit Bandit eine Runde entlang des Küstenverlaufs durch Ericeira. Im Gegensatz zu dem, was wir bisher gesehen haben, scheint es dem Örtchen hier wirtschaftlich sehr gut zu gehen. Nachmittags erinnert es uns sogar an unsere Ostseebäder. Offensichtlich scheinen die wohlhabenderen Lissaboner (sagt man das so? ;-) ) hier am Wochenende einzukehren.

Es gibt keinerlei Strand - lediglich bei absolutem Niedrigwasser hat man einen Mini-Sandstreifen, wo die zahlreichen Surfschulen dann schulen.
Ganz Ericeira scheint sich dem Wellenreiten verschrien zu haben - sogar die Mauern haben hier teilweise Wellenform ;-)
Also flanieren die Besucher Ericeiras alle entlang der Straße, die durch das Örtchen und auch vorbei am Campingplatz führt. Von hier oben hat man aber einen sehr schönen Blick auf die Steilküsten und die reinlaufenden Wellen.

Keine "schnellen Beine" heute für Schnuff - stattdessen Asphalttreten.
Neben dem Campingplatz gibt es einen Skatepark - hier tummeln sich heute viele kleine Boarder. Und wer will, kann seinen Nachwuchs auch gleich im großen Quiksilver-Boarder Store passend dazu stylisch einkleiden.

Sushi macht heute leider erst um 19 Uhr auf, daher gibt es stattdessen Fleisch vom Grill.

Sonntag, 10. März 2019- da man in Ericeira nur wellenreiten kann und für heute Wind angesagt ist - mit "nur" 3 m Welle ;-) packen wir ein, checken von dem schönen Platz in Ericeira aus und wollen nach Guincho fahren.
Guincho kennen wir noch aus Windsurferzeiten als berühmt berüchtigten Hardcore-Spot, und genau so präsentiert er sich uns auch heute, obwohl der Swell heute klein ist.
Der Weg von Ericeira nach Guincho führt uns wieder durch kaputte, ärmliche Dörfchen mitten durch die Berge. Vorbei an Mafra Richtung Malveira und Cascais, wo wohl die Schicki-Szene Lissabons die Freizeit verbringt.
Ab Malveira verzaubert die Landschaft - es geht weiter durch die Berge, die hier aber links und rechts überwiegend von Pinien gesäumt sind. Dazwischen schimmert uns die Bucht von Guincho mit seinen Weißwasserwalzen, die an den Strand rollen, entgegen.
Wir kommen gegen Mittag in Guincho Strand an, und es ist zwar schon quirlig, aber lässt nicht das Ausmaß erahnen, was sich heute hier noch zeigen soll.
Wir parken unser Häuschen direkt unten am äussersten Zipfel des Parkplatzes, was sich noch als Fehler herausstellen soll. Hier hat man einen unwahrscheinlich schönen Blick auf das tosende Meer und die Wasserberge - wie halb Lissabon übrigens auch findet ;-)

Zuerst machen wir uns mit Schnuff zu Fuß auf Spotcheck - der Parkplatz ist sehr weit weg vom Strand - das wird ein Geschleppe später mit Kitestuff...
Schnuff findet am Strand viele Kumpels und Kumpellinen und tobt wie ein wilder ausgelassen. Als ich seinen Trinknapf ausspülen will, kommt eine Welle unerwartet von hinten, und ich stehe so schnell in knietiefem Wasser, wie ich gar nicht gucken kann. Zum Glück ist Schnuff schon ein gutes Stück von mir Richtung Strand weg - er wäre wohl mit der starken Strömug weggezogen worden. Ich beschließe für mich, nicht den ersten Kitetag in 2019 bei diesen Bedingungen zu starten. Der Wiund ist mit 16-17 Knoten auch echt mau, das reicht noch nicht einmal, um über die Weißwasserwände rüber zu kommen.

Erst mal Kaffee und Kuchen, danach will Jörg es mit dem 9er versuchen. Schnuff und ich kommen später noch auf eine kurze Fotosession hinzu, aber da der Wind zugelegt hat, bekommt er den ganzen Sand in die Augen. Und kalt ist es auch. Wir ziehen uns in unser Häuschen zurück und ich kümmere mich um den Kartoffelsalat, den es heute Abend geben soll.

"Ist absolut gar nix für dich" - Jörg kommt schnaufend zurück zum Womo. Die Wellen haben nochmals an Höhe und der Wind zugelegt. "Ach nee... was du nicht sagst... das konnte man schon sehen, dass das nicht wirklich nach Spaß aussah". Aber sein leuchtender Schirm wurde bewundert - na dann ist der Tag ja gerettet - Gott sei Dank ;-)

ZUm Abendessen steht gefühlt halb Lissabon bei uns im Wohnzimmer ;-) alle wollen sich den Sonnenuntergang direkt bei uns vor der Scheibe ansehen und versuchen, den besten Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Das ist schon ein wenig nervend, denn offensichtlich interessiert sie unser Womo fast mehr als der Sonnenuntergang. Ist wie immer wie im Zoo... Aber irgendwann ist sie ja auch weg - die Sonne - und dann ist Ruhe... denken wir...
Kaum ist die Sonne weg und es fast dunkel, kommen doch immer noch wieder Leute - dieses Mal mit zwei alten Mazda MX5's, die mit blubbernden getunten Motoren - an - aus - immer wieder vor unserer Scheibe umgeparkt werden, bis sie für ein finales Foto dann offensichtlich gut stehen.

So schön die Umgebung hier auch sein mag - das hier ist ganz und gar überhaupt nicht mein Ding. Morgen sind die wahrscheinlich alle nicht mehr da, aber dann ist auch kein Wind mehr...
Bisher ist die Ausbeute an kitebaren guten Spots eher negativ, so schön es auch sonst hier ist. Mit Schirm am Haken ist dat hier nüscht...
Sehrnsucht nach unserer Insel im kalten Norden wird bei mir wieder wach... hach, was liebe ich dieses kalte Fleckchen Dänemarks <3

 

Montag, 11. März 2019 - es geht wieder zurück an unseren Perlmuttstrand Vila Nova, Costa Caparica, da für die nächsten Tage zwar kein Wind, aber dafür 20 Grad und Sonne angesagt sind.

Wir quälen uns - wie ganz Lissabon wohl auch - durch die Staus auf der Autobahn Richtung Lissabon. Obwohl es bereits 9.30 Uhr ist, sieht es hier nicht anders aus wie bei uns in Hamburg, morgens eine Stunde früher. Auch ist hier doch ein gewisser Wohlstand ersichtlich. Sehr viele nagelneue Minis unterwegs ;-) und auch mehr teurere Autos, als uns bisher auf unserer Reise begegnet sind. Es scheint nur nicht so in den umliegenden Kleinstädten und Dörfern anzukommen...
Es geht wieder über die imposante Brücke über das glitzernde Wasser bei strahlendem Sonnenschein...
In Caparica endlich angekommen suchen wir zuerst den Campingplatz auf, den ich gestern Abend bei "pitchup.com" dann ausfindig machen konnte. Der "Orbitur Costa Caparica" hat geöffnet, und wir sind am Freitag fast daran vorbeigefahren - wie konnten wir den nur übersehen?
Unser Platz liegt zwar direkt an einer kleinen Ortsstraße, die auch nicht so wenig befahren ist, aber hier können wir Batterien aufladen und WLAN gibt es auch ;-) An den Strand soll es später mit den Evolve's gehen. Aber erst einmal spätes Frühstück...

Der Weg bis zum Strand ist etwa 500m. Wir machen die Evolve's startklar und "hopp!" - Schnuff springt wie selbstverständlich zwischen meine Beine.
Der Strand hier in Caparica ist fürchterlich hässlich. Es ist bestimmt schön, die gesamte Promenade am Wasser entlangzufahren, aber einzig der Blick aufs Wasser ist hier schön, der Rest einfach gruselig.
Morgen fahren wir wieder an unseren "Perlmutt-Strand" <3

An diesem heutigen Dienstag haben wir einfach nur nen wunderschönen Strandtag genossen; Jörg war sogar spät nachmittags nochmal kurz mit dem 12er draussen und hatte Spaß.
Leider heute das gleiche wie vergangenen Freitag - der Chef des Restaurants möchte nicht, dass wir neben  seinem Haus stehen bleiben. Erzählt irgendetwas von Polizei und Straße... naja, eine Straße kann man auch dehnen, aber verstehen tue ich ihn trotzdem. Wir stören hier halt ein wenig ;-(
Jörg stellt das Womo quer und er ist erstmal zufrieden.
Essen möchte ich heute Abend bei ihm nicht - bei mir hat die Aussage "die Deutschen mit ihren großen Autos" schon ein wenig schlechten Beigeschmack hinterlassen.Dann lassen die Deutschen leider auch kein Geld da, wenn sie unerwünscht sind. So.
Wir übernachten trotzdem auf dem Platz, da Strom und Wasser ausreichen bis morgen Abend.

Mittwoch, 13. März 2019
So, der letzte Tag ist angebrochen - morgen müssen wir wieder den Heimweg antreten. Es ist 8.45 Uhr und der Schnuff kommt fröhlich die Düne vom Strand zum Womo hochgehüpft. Die beiden Jungs waren schon Brötchen holen. Es ist nur 10,5 Grad "warm". brrrr.... Der Kleine wird das tolle Srandleben und die Freiheit sicher sehr vermissen. Und vor den 2,5 Tagen eingesperrt im Auto graut mir auch schon.
Wir verbringen den schönen Sonnentag nochmal hier am Strand - der Wind scheint zwar ausreichend, aber durch den Luvstau verwirbelt alles im Uferbereich und draußen zerreisst es dich dann. Der Wind will nicht richtig in die Bucht reindrehen. SAusserdem scheint heute der "Tag des Boardverlierens " zu sein. Das waveboard konnte noch an den Strand geholt werden - für das Twintip kam jede Hilfe zu spät. Überhaupt scheint so manch ein Kiter sich gar nicht der Auswirkungen bewusst zu sein, wenn man, nachdem man sein board verloren hat, einfach 15 min. pfeift und mit dem Arm über dem Kopf winkt, obwohl der Schirm noch am Himmel steht... Pfosten...
Schnuff genießt nochmal die ausgedehnten Strandspaziergänge und Perlmutt-Suchsessions (heute morgen habe ich sechs Eßteller-große Seesterne wieder ins Wasser zurückgebracht - die letzten zwei hat der Schnuff mir gezeigt ;-) )
Heute Abend geht es noch mal schnell in den Supermarkt, einkaufen für die Fahrt, Wasser ablassen und tanken und Strom aufladen auf dem Campingplatz. Urlaub ist vorbei :-(
Es war eine wunderschöne Zeit mit wahnsinnig vielen Eindrücken.
Was mir hier ein wenig fehlte ist die Herzenswärme, wie sie z.B. von den Spaniern oder den Südafrikanern ausgeht. Portugal hat es bisher noch nicht so wirklich in mein Herz geschafft. Zum Kiten mit Winterswell eher schwierig, und im Sommer wahrscheinlich zu voll. Aber landschaftlich ist es einfach wunderschön.


Novembergedanken ... 

Die Sonne strahlt, das Meer glitzert, und schiebt Welle für Welle an unseren so geliebten dänischen Strand...

Man könnte denken, es wäre mitten im Sommer, wäre da nicht das kalendarische Datum "02.November 2014".

Ein Geschenk, das uns nun schon das zweite Wochenende in Folge gemacht wird. Normalerweise ist Anfang Oktober bereits Neo-Schuh-Pflicht und man denkt schon über den Trocki nach.
Aber dieses Jahr ist alles anders - nachdem uns der Sommer zwar herrliches Strandwetter beschert hat, hat der Wind dafür der arbeitenden Bevölkerung regelmäßig pünktlich zum Freitag lächelnd den Mittelfinger gezeigt, nachdem er sich von Montag bis Donnerstag ausgetobt hat. Auch bleiben die Herbststürme aus. Stattdessen selbst an der dänischen Küste sommerliche Temperaturen um die 14 Grad (ja, das ist ein normaler dänischer Sommer ;-) )

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Portugal/Galizien Roadtrip Juli 2013...

... oder 1x quer durch Europa ;-)

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Sal, Cabo verde Jahreswechsel 2012/2013

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Römö Pfingsten 2012

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Perfekter Saisonstart 29.April - 1. Mai

Einen perfekten Saisonstart hatten wir am langen Mai-Wochenende zur SAT (Saisonauftaktstour) der Kitenoobs, die auf den Darss nach Fuhlendorf eingeladen hatten.

 

Der Boddener Ferienpark (www.boddener-ferienpark.de) war unsere Basis, von der aus wir unterschiedlichste Spots ansteuerten.  Vorbei an der schönen Boddenlandschaft, die jetzt zur Blüte verzauberte. Störche im Nest, Ursprünglichkeit, Natur...

Die Freundlichkeit und familiäre Wärme der Ferienpark-Betreiber sei hier an dieser Stelle einmal besonders hervor zu heben. Vielen Dank !

Bei strahlendem Sonnenschein ging es am Sonntag nach Prerow. Anfangs schien der Wind noch etwas dünne, drehte aber innerhalb kürzester Zeit auf, um die Windhungrigen am schneeweißen Ostseestrand mit fetten 6 Windstärken aus Nordost zu verwöhnen. Leider war es mit 6 Grad Luft doch noch sehr kalt, sodass der Spaß zeitlich beschränkt war. Trotzdem zauberte dieser Kitetag den Aktiven das erste Grinsen ins Gesicht. Ich gebe zu - ich war an diesem Tag "Mädchen" und habe den Tag vom Strand aus genossen ;-)

 

Montag hieß das Ziel Saal. Ein Großteil der Kitenoobs verabredete sich an der Wasserskibahn, weil nicht genug Wind vorhergesagt war.

Der Wind überlegte es sich anscheinend doch noch einmal kurzfristig anders und lud uns auf ein Stündchen Spaß mit 14er und Waveboard auf den Bodden ein.

 

Abends flaute der Wind ab und drehte wieder auf östliche Richtungen, sodass wir die SUP´s wasserten und das neue NAISH Nalu Air 11´0   6" inflatable SUP einweihen und ausgiebig testen konnten. Wir waren sehr erstaunt und begeistert von der Stabilität und dem nur minimalen Unterschied gegenüber einem "festen" SUP. Eine echte Alternative!

Nach einer kurzen Schwimmeinlage tat die heiße Dusche im "Womo" dann doppelt gut ;-)

 

Dienstag legte die Sonne dann noch eine Schippe drauf und sorgte für den ersten Sonnenbrand des Jahres im Gesicht :-) Der Ost-Wind war auch wieder da, aber da die Heimreise anstand, haben wir den schönen Tag einfach nur relaxend genossen, Kontakte gepflegt und das Wochenende Revue passieren lassen.

 

Ein perfekter Saisonstart - SO darf es gerne weitergehen! 

 

 

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Saisonvorbereitungen...

Die Saisonvorbereitungen laufen... 
Ich sitze jede freie Minute am PC und bastel weiter an dieser Seite - nebenbei entstehen immer mehr Ideen, die darauf warten, weiter gedacht zu werden.  Einige von Ihnen können sogar umgesetzt werden! *freu*

Ein Berg an Arbeit - einiges zu organisieren... mit der richtigen Unterstützung ist das zu schaffen! DANKE !

Ich freu mich auf die Saison 2012 ! 

 

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Aloha !

Besonders schöne oder beeindruckende Ereignisse benötigen einen Platz, um sie festzuhalten. Dieses soll hier an dieser Stelle geschehen. Auf geht´s...

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Aloha und herzlich willkommen !


Schön, dass Du auf diese Seiten gefunden hast.
Hier findest Du neben Neoprenanzügen für Frauen auch Frauen Kite Trapeze, Neoprenmäntel für Frauen sowie sonstiges Zubehör, das deinen Spaß auf dem Wasser abrunden soll.

Alles von Frauen für Frauen getestet.

Ob Du Einsteigerin oder fortgeschrittene Kitesurferin bist - wir bieten Dir ein Angebot über frauengeeignetes Kitematerial und Zubehör der Marken F-One sowie Frauen Neopren von MANERA.
Weiterhin haben wir F-One´s Zubehör Marke "MANERA" sowie die funktionellen Produkte von "Concept X", die sich auf Kitebags und Zubehör spezialisiert haben, im Programm.

 

F-One hält in seiner sehr umfangreichen und farbenfröhlichen Farbpalette für den "Bandit" seit Modelljahr 2015 extra für uns Mädels eine Farbkombination in pink/fuchsia bereit. Das passende Kite Hüft Trapez Manera "Exo" gibt es in toller Farbkombi für Ladys dazu.
Beim Bandit 9 wurden die Haltekräfte deutlich reduziert, was die Windrange des Schirmes enorm nach oben erweitert und in einem harmonisch abgestimmten Flugverhalten auch in Böen resultiert.

 

"MANERA" ist die Tochtermarke von F-One und hat 2014 mit dem Hüft Trapez "Exo" ein Trapez entwickelt, das ganz sicher in der obersten Liga zu finden ist. Seine hervorragende optimiert verteilte Kraftübertragung macht es aus unserer Sicht zu einem der besten Kite Trapeze auf dem derzeitigen Markt. Manera hat das EXO Trapez 2015 und 2016  noch weiter optimiert und den Shape leicht verändert, sodass es noch mehr Stabilität und Komfort bietet. Das Sortiment von Manera wird erweitert durch eine harmonisch abgestimmte Taschen und Bag - Kollektion sowie tolles Zubehör wie Manera Poncho zum Umziehen am Strand, Manera Keybox, Manera Beanies, Manera Surf-Leash, Manera Wax und Manera Basecoat für waveboards,  etc.
Seit 2015 macht eine eigene Manera "Apparel Textil Kollektion" das Sortiment komplett. Hochwertige Stoffe und tolle Farben für französischen Lifestyle; die Manera Neopren Kollektion wurde im Juni 2015 gelaunched und geht 2016 in die zweite Auflage. Sie überzeugt uns durch hochwertige Verarbeitung, perfekte Wärmeisolierung und einmaligen Tragekomfort. Freut euch über den farbenfrohen Manera Womens Shorty - ein sexy Hingucker - bei uns zu erhalten in den Farben cyan und pistachio.

 

Für "Concept X" haben wir uns entschieden, weil diese sympathische Hamburger Marke uns überzeugt hat was das Preis-Leistungs Verhältnis angeht, und weil die Nähe zum Lieferanten für uns einfach bedeutet, dass wir Euch immer optimal mit Ware beliefern können.
Ausserdem ist es einfach ein supernettes Team, das zu uns passt ;-)
Von Concept X findet Ihr bei uns Kitebags für Twintips und Waveboards, Reisebags, Helme und sonstiges Zubehör.

Weiterhin führen wir neben nahezu allen F-One Ersatzteilen (incl. sämtliche Bladder) auch noch einen Restbestand an NAISH Ersatzteilen / Spareparts für Euch.

Zuguterletzt lacht Euch unsere Beanie / Mützen Kollektion an, wenn Ihr uns in unserem Shop besuchen kommt.
Ob Smiley-Mütze oder fröhliche mit Liebe handgemachte Kiter Mützen aus hochwertiger Schafwolle - hier gibt´s was auf den Kopp ;-)
Für F-One Fans gibt es eigens eine F-One Beanie Mützen Kollektion. Unsere Mützen sind nahezu wasserdicht, atmungsaktiv und wärmeisolierend, sodass ihr immer einen warmen Kopf behaltet.

Wir freuen uns auf Euren Besuch in Hamburg - Rahlstedt (F-One Pro Shop Hamburg - Gewerbegebiet Höltigbaum, Rahlstedter Grenzweg 15 - Tel.: 040 - 88881950)
(Öffnungszeiten: Mo. & Do. 9-19 Uhr, und gerne nach Absprache...Anruf genügt)